Den Herbst mit der Kamera einfangen

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Will man dem Herbst Ausdruck verleihen, dann eignet sich nichts besser, als die Fotografie. Die jahreszeiten lassen sich ganz ausgezeichnet ablichten und der Herbst ist eindeutig die schönste von allen.

Zumindest, wenn es um die ganze Farbenpracht geht.

Denn einfach ist es nicht im Herbst. Die Tage werden kürzer und so auch das Licht immer knapper. Dazu kommen noch die Herbststürme und der Regen.

So kann es dir passieren, dass das goldfarbene Laub und die enorme Farbenvielfalt in einem Jahr völlig verregnet. Denn kurz nachdem sich alles schön verfärbt, fällt es auch wieder von den Bäumen.

Wehe, wenn da ein Sturm dazwischen kommt.

Es ist mir schon sehr oft passiert, dass von den tollen Farben nichts mehr übrig war, als ich endlich mit der Kamera den Weg in den Wald gefunden hatte.

Umso schöner ist es, wenn dann doch mal das eine oder andere herbstliche Bild gelingt.

Jpeg out of Camera/ Fujirezept Kodak Gold 200

Mittlerweile begnüge ich mich aber auch schon mit weniger.

Es müssen bei mir nicht mehr die vollen Farben und der ganze Wald im Herbstgewand sein.

Schon ein paar goldene Blätter und die untergehende Sonne machen mir große Freude und bieten eine gute Herausforderung für mein fotografisches Können.

Oder vielmehr „nicht“-können. Da ich steht, versuche das zu tun, was ich noch nicht getan habe, mache ich eigentlich immer dinge, die ich eigentlich gar nicht kann. Zumindest fehlt mir die Übung und das richtige Auge will auch erst einmal geschult werden.

Im Moment übe ich mich in der Wander & Waldreportage. Schnelle Fotografien. Ohne Stativ und langes Warten auf das perfekte Licht. Das ist nochmal eine ganz eigene Herausforderung.

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